Figuren der Zeeland Krimis

Menschen, die nicht laut auftreten und dennoch bleiben. Einige kommen her, um Abstand zu gewinnen, andere, weil sie nichts mehr finden, dem sie ausweichen können. Was sie verbindet, zeigt sich selten sofort.

Martin

Ein freier Journalist, der seit Jahren immer wieder nach Zeeland zurückkehrt.

Nicht, weil er Antworten erwartet, sondern weil er dort etwas findet, das sich wie Halt anfühlt.

Martin ist warmherzig, impulsiv und stellt die richtigen Fragen Auch dann, wenn er selbst noch nicht bereit ist, die Antwort zu hören.

Die Erinnerung an Anna, seine verschwundene Frau, begleitet ihn dabei wie ein stiller Schatten.
Er ist keiner, der aufgibt. Nur jemand, der manchmal länger braucht, um weiterzugehen.

Anouk

Eine niederländische Ex-Polizistin, die auf dem Campingplatz lebt, ohne viel über sich zu erzählen.

Nach außen klar und beherrscht, vermeidet sie Nähe, wenn sie zu aufdringlich wird.

Ihr Verstand ist scharf, ihre Entscheidungen überlegt. Doch etwas in ihr bleibt vorsichtig und hält Distanz, auch zu sich selbst.

Sie spricht selten über Vergangenheit. Aber manchmal lässt ein Blick erahnen, dass es mehr gibt, als sie zeigt.

Mit Martin arbeitet sie zusammen, lange bevor sie sich dafür entscheidet.

Jan

Betreiber des Campingplatzes. Mitte sechzig, unaufgeregt, aufmerksam.
Jan wirkt, als hätte er für vieles Zeit und für wenig Urteil.

Er begegnet Menschen mit Gelassenheit und einer Form von Interesse, die nicht drängt.

Mit Martin verbindet ihn eine leise Vertrautheit, gewachsen über Jahre.
Er stellt keine großen Fragen. Aber manchmal genau die richtigen.

Bas

Freundlich, zurückhaltend, und kein Mann für schnelle Entscheidungen.

Als Dorfpolizist arbeitet er sachlich und verlässt sich lieber auf Routine als auf Vermutungen.

Bas bewegt sich selten vorwärts, ohne sicher zu sein. Manchmal auch dann nicht, wenn es nötig wäre.

Im Verlauf der Ereignisse beginnt er, genauer hinzuschauen. Nicht, weil er will, sondern weil er merkt, dass Wegsehen schwieriger wird.

Liesbeth

Pensionierte Lehrerin, Nachbarin auf dem Campingplatz.

Sie beobachtet genau und stellt Fragen, oft mit freundlichem Ton und unerwarteter Konsequenz.

Liesbeth tritt nicht laut auf, doch sie bleibt präsent, besonders dann, wenn andere schweigen.

Sie meint es gut, auch wenn ihre Neugier manchmal weiter reicht, als sie beabsichtigt.

Man unterschätzt sie leicht. Meist nur einmal.

Femke

Sie tritt nicht in den Vordergrund, doch sie entgeht kaum jemandem.

Femke beobachtet still und wirkt, als hätte sie mehr gesehen, als sie erzählt.

Zwischen manchen Begegnungen bleibt ein Eindruck zurück, den man nicht sofort einordnen kann.

Bei Martin löst sie etwas aus, das er nicht benennen kann, vielleicht, weil es mit einem früheren Moment verbunden ist.

Was sie weiß, bleibt vorerst bei ihr.

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